Bei einer Mokkakanne für Induktion wird Kaffee auf traditionelle Art und Weise zubereitet. Der Kaffee wird normalerweise in einem Stielbecher aus Messing gekocht. Das extrem feine Pulver wird gemeinsam mit dem Wasser ungefiltert darin erhitzt. In vielen Haushalten gehört dieses traditionelle Zubereitung von Mokka mit der klassischen Kanne zum guten Geschmack.

Mokkakanne für Induktion Test: Wissenswertes zum Thema Induktion Mokkakocher

Was ist eine türkische Kaffeekanne für Induktion?

Die traditionelle Mokkakanne wird bis heute aus Kupfer hergestellt. Mittlerweile gibt es allerdings auch schon viele Modelle aus Aluminium und Edelstahl, die sich auch für Induktionsherde eignen. Die italienische Kaffeekanne wird inzwischen anstelle des oftmals kritisierten Aluminiums auch aus Edelstahl gefertigt.

Wie funktioniert eine Mokkakanne für Induktion?

Bei einer türkischen Mokkakanne werden Kaffee und Wasser gemeinsam in einem Behälter aufgekocht. In vielen arabischen Ländern wird diese Flüssigkeit dann noch mit Zucker, Kardamom, Nelken, Zimt oder anderen Gewürzen gemischt. Wenn der Mokka zum ersten Mal aufkocht, bildet sich Schaum an der Oberfläche. Nun muss die Kanne kurz von der Herdplatte genommen und der Schaum in eine Tasse gegeben werden. Danach wird der Kaffee in der Mokkakanne nochmals aufgekocht, bevor man die restliche Flüssigkeit in die Tasse gibt.

Traditionell enthält eine Tasse mit Mokka übrigens in etwa 60 bis 90 Milliliter Kaffee. Diese Zubereitungsart kann auch auf einem Induktionsherd durchgeführt werden. Nachdem der Herd eingeschaltet ist, wird die Induktionsspule unter der Glaskeramikoberfläche von Strom durchflossen und erzeugt dadurch ein Magnetfeld, das auf den ferromagnetischen Boden des Mokkakochers wirkt.

Da die Temperatur im Unterteil der Mokkakanne steigt, steigt mit ihr auch der Druck. Daher wandert der daraus entstehende Wasserdampf über das Steigrohr durch den Trichtereinsatz in das Oberteil auf. Das folgende Ergebnis  ist dann ein heißer Kaffee, der mithilfe der Kanne in Tassen portioniert werden kann.

Woher weiß man, ob eine türkische Mokkakanne für Induktionsherde geeignet ist?

Mokkakannen gibt es natürlich nicht nur für Induktionsherde, sondern auch für andere Herdtypen. Doch woran erkennt man, ob so ein Kocher eigentlich geeignet ist für eine Induktionskochplatte? Die Antwort ist ganz einfach: Der Boden des Kochgeräts muss magnetisch sein. Bleibt der Magnet haften, dann ist er für Induktionsherde perfekt geeignet. Das liegt daran, dass der ferromagnetische Boden des Induktionskochgeschirrs ebenfalls magnetisch ist.

Wer stellt Mokkakannen für Induktion her?

Mokkakannen für Induktion werden nicht nur von Elektronikgeschäften oder Einkaufszentren zur Verfügung gestellt, auch große Onlineversandhändler, wie Amazon, vertreiben Mokkakannen für Induktion von diversen Shop-Anbietern. Zudem gibt es private Hersteller, die ihre Ware online anpreisen.

Welche Arten von Mokkakannen für Induktionn gibt es?

Grundsätzlich gibt es 2 Arten von Mokkakochern für Induktion: Espressokocher für Induktion aus Aluminium und Espressokocher für Induktion aus Edelstahl. Da beide Varianten einen ferromagnetischen Boden besitzen, sind beide Arten auch ideal für den Einsatz auf dem Induktionsherd. Je nach Material ergeben sich unterschiedliche Vorteile und Nachteile in der Verwendung.

Wo kann man eine Espressokanne für Induktion kaufen?

Mokkakannen für Induktion lassen sich nicht nur im Supermarkt oder Haushaltswarengeschäft kaufen, auch in diversen Internet-Shops und bei Amazon können diverse Modelle von Mokkakannen für Induktion erworben werden.

Wofür wird eine Mokkakanne für Induktion verwendet?

Mokkakannen für Induktion werden zur Zubereitung von Espresso, Mokka und Kaffee verwendet. Je nachdem für welches Kochgerät man sich letztendlich entscheidet, funktionieren alle nach demselben Prinzip: Der Druck in der Kanne verschafft dem Anwender ein Koffeingetränk.

Was ist beim Kauf von einer Mokkakanne für Induktion zu beachten?

Beim Kauf vom Mokkakocher für den Induktionsherd kommt es auf diverse Faktoren, wie das Material und die Verarbeitung, das Fassungsvermögen, die Ausstattung, das Gewicht und die Handhabung an. Mokkakannen für Induktion bestehen meistens aus Aluminium, Edelstahl oder Emaille. Diese Materialien sind geschmacksneutral und daher ideal zum Kochen von Espresso, Mokka oder türkischen Kaffee geeignet.

Grundsätzlich gibt es keine großartigen Unterschiede bezüglich des Materials der verschiedenen Markenhersteller. Eine der wichtigsten Entscheidungen beim Kauf einer Mokkakanne ist das Füllvolumen. Wenn man die Kanne zum Kaffeekochen weniger oft einsetzen möchte, reicht ein Modell, welches ein Volumen von nicht mehr als zwei Tassen zur Verfügung stellt. Gleich nach der Größe ist das Design wahrscheinlich das wichtigste Kaufkriterium.

Da sich die Funktionsweise der Mokkakanne für Induktion nicht unterscheidet, fällt die Aufmerksamkeit beim Kauf vor allem auf die Größe und das Design. Natürlich spielt die Qualität der Verarbeitung auch eine Rolle. Die Verarbeitung des Gehäuses sollte einwandfrei sein und einen langlebigen Eindruck vermitteln. Bevor man sich für ein Mokkakännchen für Induktion entscheidet, sollte man sich allerdings bewusst sein, dass diese den Nachteil hat, keine integrierte Abschaltautomatik zu besitzen, also grundsätzlich keine Temperatureinstellung möglich ist. Dies ist allerdings auch ein Vorteil, denn für den Gebrauch der Kanne ist keine Steckdose oder Stromquelle von Nöten, die Kaffeekanne kann also überall zu jeder Zeit flexibel eingesetzt werden.

Ein praktisches Extra wäre eine integrierte Créma-Funktion. Jedoch muss man bedenken, dass Espressokocher mit Créma-Funktion sehr selten sind. Es gibt dennoch einige Modelle, die ein spezielles Créma-Ventil beinhalten, welches das Wasser im Kessel so lange zurückhält, bis ein bestimmter Druck erreicht ist. Dann wird der Kaffee durch das Ventil gedrückt, wodurch dann die Créma entsteht. Man sollte aber wissen, dass für die perfekte Créma etwas Übung von Nöten ist. Der Mokkakocher muss im richtigen Augenblick vom Herd genommen werden, ansonsten verkocht die Créma.

Vor und Nachteile von einer Mokkakanne für Induktion?

Vorteile:

  • Mokkakannen für Induktionsherde sind leicht vom Gewicht her, weisen eine recht hohe Stabilität auf und sind sogar bei starkem Temperaturwechsel sehr formbeständig.
  • Mokkakannen für Induktionsherde sind immer aus Materialien gefertigt, die geschmacksneutral sind.
  • Mokka Espresso Kannen sind sehr pflegeleicht und besitzen eine edle Optik.
  • Ein weiterer Vorteil ist, dass Mokkakannen sehr belastbar sind und größtenteils sehr geringem Verschleiß unterstehen.
Nachteile:
  • Mokkakannen aus Aluminium sind weniger robust als Modelle aus Edelstahl. Hingegen sind Edelstahlkannen für Induktion wesentlich teurer.
  • Ein weiterer Nachteil ist, dass Mokkakannen aus Aluminium nach dem Gebrauch weniger lange heiß sind als Modelle aus Edelstahl.

Fazit

Eine Mokkakanne für Induktion ist einfach zu handhaben, begeistert durch eine innovative Technik und ist extrem energiesparend, weshalb sie sich für alle Haushalte mit Induktionstechnik ausgezeichnet zum frischen Zubereiten von Mokka oder Espresso einsetzen lässt.