Induktionsfähige Espressokocher besitzen einen speziell designten Boden aus ferromagnetischem Stahl. Beim Induktionsherd befinden sich unter den Kochstellen kleine Spulen, welche ein magnetisches Spannungsfeld erzeugen. Dieses Spannungsfeld entwickelt Wirbelströme, welche den Topfboden aufheizen.

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Die Induktionskochstelle selbst wird hierbei nicht heiß, sie bleibt kalt. Nur das auf der Kochstelle befindliche Kochgeschirr wird warm.Induktionsfähiger Espressokocher auf Tisch Besonders gut auf Induktionsherden zu verwenden sind Gegenstände aus ferromagnetischem Stahl, also aus magnetischem Metallmaterial.

Auch Pfannen, welche aus Eisen geschmiedet sind, funktionieren einwandfrei auf Induktionskochfeldern, da sie ebenfalls metallische Eigenschaften aufweisen.

 

Induktionsfähige Espressokocher sind am Boden ebenfalls mit ferromagnetischem Stahl versehen, weshalb die Kannen auf den Kochfeldern Hitze entwickeln. Ob sich der Espressokocher auch wirklich für den Induktionsherd eignet, kann man an einen auf dem Topfboden versehenen Symbol erkennen: nämlich einer Spule in einem Quadrat.

Dieses Symbol soll also die Spule, welche das Spannungsfeld mittels Wirbelströmen erzeugt, erkenntlich machen. Das Symbol kann in der Regel unter dem Espressokocher gefunden werden. Man kann natürlich auch einen Magneten unter das Kochgeschirr halten, wenn er daran haften bleibt, ist das Geschirr induktionsfähig.

Ganz wichtig beim Kauf eines induktionsgeeigneten Espressokochers ist, dass der eigene Induktionsherd über eine Topferkennung verfügt. Falls dies nicht der Fall ist, kann es sein, dass der Kocher vom Herd nicht erkannt wird. Denn der Kannendurchmesser ist natürlich viel kleiner, als bei Töpfen, Pfannen oder anderem Geschirr.

Viele hochwertige Espressokocher sind aus Aluminium-Material gefertigt, auch sind sie sehr beliebt, da sie den Espresso wunderbar und schnell zubereiten. Allerdings sind diese Modelle nicht induktionsfähig – Aluminium ist leider nicht magnetisch. Beim Kauf unbedingt beachten, dass es sich nicht um ein Aluminium-Modell handeln darf.

Da Aluminium-Espressokocher mittlerweile ausgedient haben, muss man versuchen ein geeignetes Modell aus einer Auswahl an induktionsgeeigneten Espressokochern zu finden. Vor wenigen Jahren war es noch problematisch ein geeignetes Modell für den Induktionsherd zu finden.

Espresso kochen

In der heutigen Zeit gibt es allerdings schon eine große Anzahl an verschiedenen Modellen unterschiedlicher Marken. Zu den bekanntesten Marken zählen WMF, Bialetti, Cilio und Gefu.

Allerdings unterscheiden sich die einzelnen Artikel teilweise stark voneinander. Das wesentliche Unterscheidungsmerkmal ist das Design. Aber auch in puncto Funktionalität und Handhabung können Unterschiede festgestellt werden.

 

Worauf sollte man achten, wenn man einen Espressokocher kaufen möchte?

Ob ein Espressokocher induktionsfähig ist, entscheidet vor allem das Material. Kannen, die aus Edelstahl gefertigt sind und mit ferromagnetischem Stahl versehen sind, eignen sich ausgezeichnet für den modernen Induktionsherd.

Reine Aluminium-Modelle können nicht benutzt werden, es sei denn, sie sind mit einem ferromagnetischen Boden ausgestattet. Diese Information muss dann in den Produktinformationen des jeweiligen Modells zu finden sein.

Espressokocher sind in den meisten Fällen komplett aus ferromagnetischem Stahl gefertigt. Bevor man sich für ein bestimmtes Modell entscheidet, sollte man auf einige wichtige Details beim Kauf achten.

Das wahrscheinlich wichtigste Kriterium beim Kauf ist der Boden, denn der entscheidet darüber, ob der Kocher auf dem Induktionsherd funktioniert oder nicht. Einige Induktionsherde erkennen nur Töpfe, Pfannen und Bräter. Hier gibt es einen bestimmten Mindestdurchmesser, der eingehalten werden muss.

Da Espressokocher aber einen kleinen Durchmesser bzw. eine kleine Auflagefläche besitzen, könnte es hier problematisch sein, das gewünschte Modell zu benutzen.

Noch schwieriger gestaltet sich dieser Umstand, wenn die Espressokocher mit einer leichten Innenwölbung im Boden versehen sind, durch die sie nicht komplett aufliegen. Es liegt nahe, dass der Induktionsherd die Bodenplatte des Espressokochers nicht erkennen kann. Hier muss man vorher abklären, welche Möglichkeiten vom eigenen Induktionsherd geboten werden.Paar trinkt Espresso

Ein weiteres Entscheidungskriterium ist das Design des Espressokochers. Die Standard-Modelle entscheiden sich eigentlich kaum von den High-End Espressokochern, doch sind sie nicht mit Kunststoff versehen und sind individueller gestaltet. Für Spezialdesigns bekannt sind vor allem Gefu und WMF. Meist sind diese Produkte sehr teuer. Ob das Design eine große Rolle beim Kauf spielt, ist jedem natürlich selbst überlassen.

 

Induktionsfähige Espressokocher – wie werden sie gereinigt?

Bei Espressokochern gibt es eine Reinigungsart, die sehr vorteilhaft ist. Zunächst wird die Kanne vom Wasserbehälter abgeschraubt. Nur so können auch alle Einzelteile gereinigt werden. Zum Aufschrauben wird der Wasserbehälter, also der untere Teil der Kanne, vom Oberteil gelöst. Jetzt gelangt man an das Kaffeesieb und die Dichtung.

Nun wird die Dichtung mit dem Kaffeesieb aus dem Gewinde der Kanne gelöst. Der Dichtungsring ist sehr sensibel, weshalb man hier besonders achtsam sein sollte. Im Anschluss wird das Sieb und der Ring unter dem Wasserhahn gereinigt. Der Kaffeesatz wird entsorgt und der Trichtereinsatz am Unterteil der Kanne gründlich ausgespült.

Die Espressokanne kann entweder mit der Hand ausgespült werden, oder man lässt sie in der Spülmaschine gründlich reinigen. Wichtig ist, dass sich keinerlei Kaffeereste im Gewinde der Kanne befinden.

Zu guter Letzt wird der Wasserbehälter gereinigt. Dieser wird nur kurz ausgespült und abgetrocknet. Schmutz, der sich an den äußeren Wänden befindet, kann mit einem weichen Lappen entfernt werden.

 

Wie groß sollte die Edelstahlkanne des Espressokochers sein?

Prinzipiell unterscheidet man Edelstahlkannen, die für 2, 4 oder 6 Tassen ausgelegt sind. Am häufigsten verkauft werden Espressokocher für 4 Tassen, aber die 6-Tassen-Variante ist meist nicht extrem viel teurer. Hat man mehr als 6 Gäste zu bewirten, ist es schon einmal erlaubt einen der schönen induktionsgeeigneten Wasserkessel zu benutzen und sich mit Instant-Espressopulver aushelfen.

 

Wie teuer sind induktionsgeeignete Espressokocher?

Induktionsgeeignete Espressokocher kosten zwischen 25 Euro und 75 Euro, je nach Modell, Design, Größe, Marke und Materialverarbeitung.


Bialetti Venus 4 Tassen Espressokocher

Bialetti Venus Espressokocher

Vorteile:

Der Espressokocher ist aus Inox-Stahl gefertigt, mit einem widerstandsfähigen Griff versehen, welcher für hohe Temperaturen geeignet ist, verfügt über ein ansprechendes Design, kann einfach auseinander und wieder zusammengebaut werden und ist kinderleicht zu reinigen.

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Der Espressokocher ist für alle Herdarten verwendbar, auch für Induktion. Laut Hersteller können bis zu 4 Tassen Espresso hergestellt werden, was circa 230 Milliliter Kaffee entspricht. Ebenfalls positiv anzumerken ist das günstige Preis-Leistungs-Verhältnis des Bialetti Espressokochers.

Nachteile:

Die Angabe des Herstellers, dass der Kocher bis zu 4 Tassen Espresso kocht, ist laut Meinung der meisten Nutzer, nicht korrekt. Die Kapazität liegt nicht bei 4 Tassen, sondern höchstens 2 bis 3 Tassen, je nachdem wie viel Menge eine Tasse enthalten soll. Man kann schon allein deshalb keine 4 Tassen Espresso zubereiten, weil der Wasserbehälter nicht genügend Wasser fasst.

Denn dieser darf nur maximal bis zur Sicherheitslinie bzw. bis zum Sicherheitsventil befüllt werden. Falls man ein wenig zu viel Wasser hineinfüllt, quillt es beim Kochen aus den Seiten heraus und spritzt auf die Kochplatte. Bei maximaler Menge kann man knapp nur 3 Tassen füllen.

Auch lässt sich in das Kaffeesieb nur 14 bis 16 Gramm Kaffeepulver füllen, was ebenfalls nicht für 4 Tassen ausreichend ist.

Fazit:

Bei der induktionsgeeigneten Espressokanne von Bialetti handelt es sich um einen sehr soliden und formschönen Espressokocher. Er funktioniert einwandfrei, ist vielseitig einsetzbar und lässt sich auch auf Reisen in jeden Urlaub ausgezeichnet zum Zubereiten von frischem Kaffee verwenden.

 

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GRÄWE Espressokocher aus Edelstahl

GRÄWE Espressokocher

Vorteile:

Die Espressokanne mit Deckel und Oberteil aus Edelstahl ist ideal geeignet um frischen Kaffee innerhalb weniger Minuten zuzubereiten. Der induktionsgeeignete Espressokocher ist mit einem Sicherheitsventil versehen, welches bei zu hohem Druck aktiviert wird.

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Der Griff ist ergonomisch geformt und wird im Gebrauch praktischerweise nicht heiß. Sehr gut ist, dass sich der Espressokocher für alle Herdarten eignet, auch für Ceran-, Elektro-, Gas- und Induktionsherde.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass der Espressokocher in der Spülmaschine gereinigt werden kann, wobei die Reinigung von Hand ebenfalls sehr einfach machbar ist.

Nachteile:

Unglücklicherweise berichten einige Nutzer, dass ihre Edelstahlkanne nach nur wenigen Wochen der Benutzung am Boden kleine Rostspuren aufweist. Da es sich angeblich um rostfreies Edelstahlmaterial handelt, ist das für die Nutzer unverständlich.

Ebenfalls eine Fehlkonstruktion ist die kleine Feder im Espressokocher, die zum Öffnen des Deckels dient, aber leider ständig abfällt.

Fazit:

Der Espressokocher von GRÄWE, welcher aus poliertem Edelstahl gefertigt ist, hat einen relativ großen sowie planen Boden von circa 10 Zentimetern im Durchmesser. Er verfügt über einen festsitzenden Griff aus Kunststoff, welcher sich nicht erhitzt und zeichnet sich vor allem durch solide Verarbeitungsqualität aus.

Insbesondere die einfache Handhabung des Espressokochers ist sehr positiv zu bewerten. Auch die Reinigung geht schnell von der Hand.

 

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bonVIVO Inteca Espressokocher aus Edelstahl

bonVIVO Espressokocher

Vorteile:

Der induktionsgeeignete Espressokocher ist funktionstüchtig, optisch ansprechend designt und in verschiedenen Variationen erhältlich. Vor allem die Edelstahl-Variante im Silber-Look findet großen Anklang.

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Der Kocher erhitzt das Wasser schnell und kreiert köstlich schmeckenden Espresso für bis zu 4 Tassen. Der Preis für den Espressokocher fällt angemessen und vergleichsweise sehr günstig aus.

Nachteile:

Es gibt Nutzer, die berichten, dass sich die im Innenbereich des Kochers vorhandene Beschichtung bereits nach wenigen Wochen der Benutzung ablöst. Der Espressokocher wurde von den Nutzern besonders achtsam behandelt, nie in der Spülmaschine gereinigt und immer vorsichtig verstaut. Die Käufer gehen folglich von einer qualitativ ungenügenden Kupferbeschichtung aus.

Einige Nutzer mussten feststellen, dass der Deckel des Kochers ständig abfällt, obwohl nur eine normale Krafteinwirkung abgegeben wurde. Die Konstruktionsmängel sammeln sich, denn es gibt auch Kocher, die über einen unsauber verarbeiteten Wasserbehälter verfügen, bei dem der innere Rand scharfkantig ist.

Fazit:

Der aus Edelstahl gefertigte Espressokocher für Induktion zeichnet sich vor allem durch sein stilvolles Design aus,. Er kann bequem in der Spülmaschine gereinigt werden, ist langlebig und hoch funktional. Darum stellt dieser eine ideale Lösung für alle Kaffeeliebhaber dar.

 

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